Textfeld: Hersteller
Memotech
Baujahr
1983
CPU
Z80
CPU-Takt
4 MHz
RAM
64 KByte
ROM
24 KByte
Sound
ja
Text
40x24
Grafik
256x192
Farben
16
Besonderheiten
 
Zubehör
 Floppy FDX, Handbücher
 
 
 
 
Maße BxTxH
488 x 202 x 56 mm
Neupreis
500,- €
Zustand tech.
ok
Zustand optisch
gut
gekauft am
27.12.2007
Preis
Spende - Thomas

Das dürfte wohl mit Recht der schönste Homecomputer gewesen sein. Der MTX512 von Memotech präsentiert sich im edlen gebürsteten Aluminium, welches schwarz eloxiert ist. Der Computer alleine wiegt schon 2,6 kg. Memotech hat sich schon einen Namen gemacht, als es noch Speichererweiterungen für die Sinclairs baute. Die Tastatur ist sehr großzügig ausgelegt, macht aber im Anschlag keinen schönen Eindruck (hackelig). Natürlich befindet sich ein Basic Interpreter im ROM und man kann nach dem Einschalten sofort loslegen. Der Bildschirm wird dabei unterteilt in 4 Editor Zeilen am unteren Bildschirmrand und den darüber liegenden Ausgabebereich, wie beim Apple II. Aber der MTX bietet noch einige Überraschungen. Insgesamt sind 4 Programmiersprachen integriert: Zuerst ein Z80-Assembler, welcher sich von Basic aus mit dem Befehl "ASSEM" aufrufen läßt. Als eine weitere Programmiersprache wird im Handbuch Noddy erwähnt (läßt sich am ehesten mit LOGO vergleichen). Diese kann von Basic mit "NODDY" erreicht werden. Der Befehlssatz von Noddy umfaßt nur 11 Befehle: BRANCH, IF, GOTO, ENTER, ADVANCE, RETURN, STACK, PAUSE, LIST, OFF und DISPLAY (hier reicht es den ersten Buchstaben des Befehls einzugeben). Mit Noddy lassen sich einfach Bildschirmseiten erstellen (z.B. eine Adress-Karteikarte) und diese dann im Basic Programm mit abspeichern. Man kann diese Seiten dann schnell mit einem Befehl und dem Seitennamen aufrufen. Mit den 11 Befehlen lassen sich die Seiten dann verwalten. Als 4te  Sprache wird im Handbuch die Grafik Programmierung gelistet. Hier würde ich aber sagen, das es ein Befehlssatz ist (wie z.B. PLOT, DRAW, LINE, CIRCLE....), welcher sich im Basicinterpreter befindet, so wie bei vielen anderen Homecomputern. Dazu kann man beim MTX 32 Sprites verwalten und bewegen, natürlich mit komfortablen Basic-Befehlen. Zum MTX Basic zählen dann auch einige Befehle zur Sound Erzeugung.  Anders sieht es aus, wenn man die fast dreimal so teure Floppy FDX anschießt. Dann braucht man die Systemdiskette oder die CP/M Diskette. Leider fehlen diese bei meinem Gerät. Kann da jemand aushelfen? Ansonsten macht die Floppy auch einen sehr soliden und schönen Eindruck, dank der schon erwähnten Alu Optik. Das FDX  basiert auf einem Einschubsystem, welches mit Zusatzkarten bestückt werden konnte, wie zum Beispiel: 80 Zeichen Karte, Floppycontroller Karte, Computer Erweiterungskarte, vier Silicon Disc Speichersätze (Pseudofloppy), ein integriertes Netzteil, welches auch den MTX versorgen kann (Gut so, da mein externes MTX Netzteil defekt ist :-). Vielen Dank Thomas, für diese sehr schöne Spende.

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