Textfeld: Hersteller
Commodore
Baujahr
1983
CPU
6510
CPU-Takt
1 MHz
RAM
64 KByte
ROM
8 KByte
Sound
ja
Text
40x24
Grafik
320x200
Farben
16
Besonderheiten
 meistverkaufter Homecomputer
Zubehör
Handbücher, Monitor
 
 2 x Floppy 1541
 
 Joysticks, Software, Module ...
Maße BxTxH
403 x 206 x 71 mm
Neupreis
ca 700 €
Zustand tech.
ok
Zustand optisch
gut
gekauft am
01.12.2002
Preis
20,50 € - Ebay

Dieses war mein erster "richtiger" Computer nach dem Sinclair ZX81. Da der Computer damals in Deutschland gerade zu kaufen war, mußte ich den stolzen Preis von 1398,- DM. zahlen! Dazu kam noch eine Datasette von 200,-DM. Diese wurde jedoch nach kurzer Zeit durch eine Floppy 1541 (998,-DM) ersetzt. Die Floppy hatte noch das Design des hellen VC20. Es folgten nächtelanges programmieren in BASIC, sowie stunden langes suchen nach den Tipp Fehlern, die jede Menge Error´s verursachten :-( ......  Aber es war eine herrliche Zeit :-) .Dieser Computer sollte 17 Millionen mal verkauft werden, und brachte Commodore als führender Hersteller, ganz nach vorne. Als so genannter "Brotkasten" ging er in die Computergeschichte ein. Etwas zur Geschichte: Im Jahr 1982 hatte Commodore einige neue Entwicklungsprojekte am Start, darunter der legendäre C64. Tramiel ließ die Entwicklungscrew des VC20 verstärken um den C64 schnellstmöglich an den Start zu bringen. Es wurde die Grafik und der Sound verbessert. Der Entwickler Bob Yannes kreierte den ersten Soundchip für Commodore und er hatte freies Spiel bei der Entwicklung. Das Resultat wurde der geniale SID, der es mit professionellen Synthesizer aufnahm (er besaß z.B. Filter Funktionen und einen Audio-Eingang). Der VIC (Grafikchip) konnte 8 Sprites (das sind kleine Grafikbilder im Format von 24x21 Pixel) unabhängig auf dem Bildschirm bewegen, ohne die CPU zu belasten. Die Besonderheit lag darin, das man sie auf eine Kollision mit einem anderen Sprite oder dem Bildschirmrand abfragen konnte, ideal für die Spiele Programmierung. Leider war das mit dem einfachen Basic sehr umständlich (endlose Peek & Poke Orgien, es gab keine Grafikbefehle). Das Gehäuse ist das Gleiche wie beim VC20, nur die Farbe wurde auf braun geändert. Der Speicher von 64 KByte war zu dieser Zeit eine Sensation (so was gab es gerade mal nur in Profirechnern). Die Qualität war zu Beginn mit 25% Ausfallraten katastrophal, doch da man bei der Reklamation sofort einen neuen Austausch C64 bekam, waren die Kunden trotzdem zufrieden. Bis 1984 wurden 4 Millionen Geräte verkauft und der weitere Verkauf lag bei 300000 St./Monat. Er dürfte wohl der einzigste Computer sein, der mit seiner gebauten Stückzahl im Guinness Buch der Rekorde steht.

ftp://ftp.funet.fi/pub/cbm/

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